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Zieldurchmesser:
Angestrebter Durchmesser der Bäume im Erntealter. Z.T. nach Zieldurchmessern für
bessere/schlechtere Qualität unterschieden. Dieser wird im Sinne einer Rahmenvorgabe
in Abhängigkeit von der Baumart für den Betrieb festgelegt, muss dann noch in
Abhängigkeit von der Bestandessituation modifiziert werden.

   Quelle: nach Waldbauglossar Bayerische Staatsforstverwaltung 2003

Zieldurchmesserernte:
Nutzung reifer Einzelbäume, die den bestandesindividuellen Zieldurchmesser erreicht
haben, unabhängig vom Bestandesalter. Ziel ist die nachhaltige Sicherung des
ausgewogenen Verhältnisses von Produktion und Nutzung unter Wahrung der strukturellen
Vielfalt.

   Quelle: NRW-ANW-Papier Behandlung von Fichtenreinbeständen 2002

Zukunftsbaum:
Im Rahmen der Jungbestandspflege /Durchforstung ausgewählter
Baum, der aufgrund seiner Vitalität, Qualität und Stabilität eine besonders hohe
Wertschöpfung erwarten lässt. Zukunftsbäume sind als die relativ besten Bestandesmitglieder
im Rahmen der Pflege / Durchforstung nachhaltig zu begünstigen.

   Quelle: nach Waldbauglossar Bayerische Staatsforstverwaltung 2003

Zuwachs:
Jährlich produzierte Holzmenge eines Waldbestandes auf einer bestimmten Fläche
getrennt nach Baumarten. Angabe in Vorrats- oder Erntefestmetern / ha.

   Quelle: nach Waldbauglossar Bayerische Staatsforstverwaltung 2003

Zuwachspflege:
Beginn in Beständen mit überwiegend Derbholzanteilen am Ende der natürliche Qualifizierungsphase.
Der Vorrat soll nach Qualität, Masse und Struktur einem angenommenen
standortsspezifischen und bestandesindividuellen Zielvorrat angenähert
werden. Dieser repräsentiert die Masse, bei der die dauerwaldartige Struktur erhalten
und die Ertragskraft des Standortes optimal ausgeschöpft werden. Ziel der Zuwachspflege
ist die Förderung von Stabilität und Wertzuwachs ausgewählter Z-Bäume und
eine Strukturförderung für den Gesamtbestand

   Quelle: NRW-ANW-Papier Behandlung von Fichtenreinbeständen 2002